Tingvall Trio

The Beat goes on

Sat 10. Sep / 21:00 - 23:00 Uhr / Schuppen 6.

Künstler info

Das Tingvall Trio steht in den letzten zehn Jahren für eine beispiellose Erfolgsgeschichte im Jazz aus Deutschland. Von der ungestümen Kiez Band aus Hamburg hat sich das Ensemble zu einem der überragenden deutschen Exportschlager in ihrem Genre entwickeln. So ganz nebenbei ist es ihnen dabei nicht nur gelungen, verschiedene Generationen hinter ihrem musikalischen Konzept zu vereinigen, sondern vor allem auch ein junges Publikum für den Jazz zurück zu gewinnen.

Im knappen Überblick: 3 Auszeichnungen mit dem ECHO JAZZ als Ensemble bzw. Live Act des Jahres, vier JAZZ AWARDS für mehr als jeweils 10.000 in Deutschland verkaufte Tonträger für jedes ihrer vier bisherigen Studioalben, Auftritte in weit mehr als zwanzig Ländern, begeisterte Resonanzen in Fachmagazinen wie Jazzwise (UK) oder Jazz Life (Japan) aber auch in Presseorganen wie El Pais (Spanien), der ZEIT, dem SPIEGEL oder La Stampa (Italien), zuletzt die Spitzenpositionen No.1 für „Vägen“ und Position No.4 für das Live-Album „In Concert“ (SKP 9127) der deutschen Jazzcharts.

Und jetzt das erste Studioalbum nach drei Jahren. Schlicht mit „Beat“ betitelt. Es ist der eigene Beat des Tingvall Trio, der die oben beschriebene Erfolgsgeschichte befeuert hat: Starke Melodien, famoses Ensemblespiel, keine Scheu vor der Nähe zur populären Musik. Jazz, der die Herzen des Publikums erreicht und mit der Dynamik einer Rockband kokettiert. Wieder hat das Trio auf den großartigen ECM Haus-Toningenieur Stefano Amerio in seinem ARTE SUONO Studio in Udine gesetzt, um die abermals vollständig von Martin Tingvall komponierten Stücke einzufangen. Und wiederum ist es diese unwiderstehliche Mischung aus tiefgehenden Kompositionen wie „Den Gamle Eken“ (dt. Die alte Eiche“) und „Helig“ (dt. Heilig“), beschwingt daherkommenden Krachern wie „Spöksteg“ (dt. „Geisterschritte“), dem düsteren „I Skuggorna“ (dt. „In der Finsternis“) und magischen Momenten wie beim in sich ruhenden Titelsong „Beat“, die den ganz eigenen Trio – Sound zaubert. Dabei erweitert Omar Rodriguez Calvo sein Soundspektrum dieses Mal in vielfältiger Weise durch gestrichenen Kontrabass, während  Jürgen Spiegel neben seinem Schlagzeugspiel noch ein ebenso ungewöhnliches wie unerwartetes Instrumentarium von Sounds mit Waschbrett, Mülleimern, Bilderrahmen, Woodblock und anderem erzeugt. Im Fahrersitz mit Martin Tingvall ein Pianist, der geprägt von sowohl Mc Coy Tyner aber auch Black Sabbath, die Poesie zulässt ohne die gelegentlich abgründige, dunklere Seite in seinen Kompositionen auszublenden.

The Beat Goes On: ab Sommer wird das Tingvall Trio zur längsten Tournee ihrer Bandgeschichte aufbrechen, um quer durch Europa das neue  Programm zu präsentieren: Festivals in Deutschland, Frankreich und Italien sowie Einzelkonzerte in Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland und Luxembourg stehen schon jetzt auf dem Plan. Dabei werden die Sympathieträger des deutschen Piano – Jazz vor allem sich selbst treu bleiben und ihren ganz eigenen Beat fortschreiben…

 

 

Presse

„Für den Ehrgeiz und die Qualität des Tingvall Trios spricht auch, dass man sich nach drei Jazz Echos, diversen Preisen und hohen Verkaufszahlen noch lange nicht am Ende des Weges sieht: ‚Ich bin stolz, was wir erreicht haben,‘ sagt Martin Tingvall. ‚Aber wir sind noch am Anfang, unser Soundbild zu entwickeln.‘“
- Süddeutsche Zeitung

"Die jederzeit begeisterten Zuhörer im Steinhof [Duisburg], die das Trio zwischen den Songs bejubelte, erlebten eine seltene musikalische Energieleistung, für die es stürmischen Applaus gab."
- Der Westen

"Black Sabbath, Al Dschasira und die NDR-Big-Band sind drei Referenzen, die zum Tingvall Trio genauso gehören wie die Leichtigkeit der Melodien, die zumeist von Namensgeber Martin Tingvall stammen. Das ist auf "Beat" [...] nicht anders. Und doch sind die drei weit davon entfernt, 'business as usual' zu betreiben, sich auf den Auszeichnungen und Preisen der letzten Jahre auszuruhen. Der Bassist Omar Rodriguez Calvo, der einst bei der NDR-Big-Band den Bass zupfte, streicht ihn nun des Öfteren, und der Schlagzeuger Jürgen Spiegel, der nebenbei Jingles für Al Dschasira produziert, hat seine Gerätschaft um Waschbrett, Woodblock und Mülleimer erweitert. Das sorgt für neue Klänge [...]. In "Spöksteg" zieht das Trio dann alle Register. Da, aber auch in "Heligt" schimmert etwas von der alten Vorliebe Tingvalls für Black Sabbath durch. Diese Nuancen sind es, die aus einem ungewöhnlichen Trio ein erfolgreiches machen. Das setzt sich mit "Beat" fort."
- Neue Züricher Zeitung

"Was [Martin Tingvall] komponiert, besitzt mit Sicherheit Qualität. Sein Tingvall Trio präsentiert sich auf dem neuen Album "Beat" als wunderbar eingespieltes Ensemble, das Virtuosität und Melodienzum Mitsingen spielend leicht verbindet."
- STERN, Print

"Jüngst bezeichnete [Udo] Lindenberg seinen 39-jährigen Kollegen als den "Edvard Grieg des Jazz". Der Vergleich hinkt zwar - Tingvall ist Schwede und nicht Norweger wie Grieg - doch man ahnt, wie ihn Udo mit dem Vergleich adeln wollte. Gerade hat Martin Tingvall mit dem nach ihm benannten Trio das fünfte Studioalbum veröffentlicht - und "Beat" unterstreicht Lindenbergs Einschätzung. Denn es verbindet Jazz-Improvisation mit Pop- und Neoklassik-Melodien - und klingt nach dem nächsten großen Erfolg des Trios."
- Hamburger Morgen Post

"Das vom Erfolg gestreichelte Trio hat seinen ambientaffinenNuJazz bis ans Limit kultiviert. Gerade aus der Ecke des jüngeren Publikums, für das Jazz nur eine von vielen Optionen ist, kommt der lauteste Applaus - zu Recht, denn im langen Schatten von E.S.T. sind Pianist Martin Tingvall und seine Kollegen Omar Rodriguez Clavo un Jürgen Spiegel momentan die auffallendsten Akteure."
- Kulturnews

 

"Das Erfolgsgeheimnis von Pianist Martin Tingvall, Bassist Omar Rodriguez Clavo un Schlagzeuger Jürgen Spiegel: der ständige Wechsel von verträumt-poetisch-verspielten und besonders wuchtigen Stücken, die vielen pop-affinen Melodien, die hängen bleiben, die mannschaftliche Geschlossenheit. Bei dem derzeitigen Overkill an Klavier-Trios ist es schon ein Kunststück, wie sich dieser Dreier von der Konkurrenz absetzt."
- Musikmarkt

"Martin Tingvall ist ein Pianist, wie man sich ihn am optimalsten vorstellt: virtuos, unangestrengt, melodieverliebt, alles andere als verkopft und mit einem untrügbaren gespür für Eingängigkeit gesegnet, wohlgemerkt ohne dabei in die Niederungen des Billigen abzugleiten. Sein neuestes Trio-Werk nennt sich schlicht und ergreifend "Beat" und versammelt zwölf neue Stücke, die einfach unwiderstehlich sind."
- Sound & Image

"Edel, dynamisch, federnd [...] Die Behauptung, moderner deutscher Jazz jenseitsdes smarten Weichspülers [...] sei verkopft und lustfeindlich, verkrampft und bemüht artifiziell, kan mit einem Bandnamen weggewischt werden: Tingvall Trio. [...] dem multikulturellen Dreigestirn mit Stammsitz in Hamburg gelingt es, musikalisch hohen Anspruch und eine federnd leichte Eingängigkeit miteinander zu verbinden."
- Fuldaer Zeitung

"Das musikalische Erbe des Esbjörn Svenson Trios ist heiß begehrt. Unter den Klavier-Trios, die wie die Schweden Jazz und pop auf virtuose Weise verbinden, nimmt das deutsche Tingvall Trio eine Sonderstellung ein. Udo Lindenberg hat den Komponisten und PIanisten Martin Tingvall nicht umsonst den "Edvard Grieg" des Jazz bezeichnet. Die Stärken des Trios mit dem Kontrabassisten Omar Rodrigues Calvo und dem Schlagzeuger Jürgen Spiegel zeigen auch auf dem neuen Album "Beat". Grandios."
- Nürnberger Nachrichten

"Es sind weiterhin drei Melodiker und Harmoniker am Werk, die mit zwölf neuen Kompositionen an Bekanntes anknüpfen. Aber sie machen es mit großer Emphase und einer solchen kollektiven Begeisterung, dass "Beat" zu einem neuen Meisterstück der eigenen Bandbiographie wird."
- Jazzzeitung

"Fern jeglicher Effekthascherei entlockte Tingvall dem Flügel in traumwandlerischem Spiel mal sanft perlende, mal kraftvoll treibende Akkorde, während sein Mitstreiter Calvo mit seinem oft sonor singendem Bass für wohlige Tieftöne sorgte, die rhythmisch eine wunderbare Symbiose mit dem Schlagzeugspiel Jürgen Spiegels eingingen."
- Die Glocke
 
"Die drei Tingvalls sind [...] im Moment ein ganz heißer Tipp [...] Tingvall am Flügel, wuchtig und expressiv, der ungemein melodisch und rhythmisch klingende Calvo am Bass und Spiegel am Schlagzeug, der mit seiner linken Hand Kantenschläge produzierte, die in dieser Form wohl noch kein menschliches Wesen hingekriegt hat."
- Südwest Presse


„Es war ein gelungener Abend […], bei dem der ‚lupenreine‘ Jazz […] noch einmal zu seinem Recht kam.“
- RP Online